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Hintergrund: In der MRE besteht eine komplexe Wechselbeziehung zwischen Signalzerfall, Kodierzeit, Anregungsfrequenz, Wellendämpfung, Kodierrichtung, Wellenpolarisation und der Qualität der ermittelten viskoelastischen Kenngrößen. Beste Resultate erfordern ein Maximum an Information welches z.B. durch die Aufnahme aller Komponenten des Scherwellenfeldes in hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung bei multiplen Anregungsfrequenzen erzielt werden kann.
Ziel der Entwicklung: Single-shot Aufnahmetechniken, die mit einer einzigen mechanischen Stimulation ein komplettes Wellenbild messen. Mittels verschachtelter Schichtaufnahmen können quasi kontinuierlich 3D-Datensätze der kompletten Wellenfelder erhoben werden.
Anwendung: Alle Weichgewebe im menschlichen Körper
Erwartete neue Erkenntnisse: Neben der Scherelastizität können Kenngrößen zum inhärenten Gewebedruck erhoben werden. Diese neuartigen mechanischen Parameter können sich bei Krankheiten wie Leberfibrose oder Hydrozephalus signifikant ändern.
Abb2: Schema der Bildgebungssequenz für kardiale EPI-MRE (nicht maßstabgetreu). Die Grafik zeigt die Aufnahme eines einzelnen Bildes. Alle Gradienten sind auf derselben Achse dargestellt, obwohl der Bewegungskodiergradient (MEG, in grün) (in aufeinanderfolgenden Aufnahmen) auf allen drei Gradientenachsen geschaltet wurde, um für jede Schicht ein Vektorfeld der Wellenbewegung aufzunehmen.
| Dipl. Phys. Sebastian Hirsch | t: +49 30 4 50 53 90 48 |

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